F. ANHANG

Anhang 1 : Glossar [273]

AdSense

ist ein Dienst, der Werbeanzeigen gegen Entgelt auf eigenen Webseiten platziert. Er ist somit ein Gegenstück zu Google AdWords. Die Auswahl der Anzeigen ist inhaltsbezogen und wird automatisch durch Google erzeugt. Der Seitenbetreiber kann jedoch bestimmte Anzeigen, wie die seiner Konkurrenten, ausschließen.

AdWords

ist eine Form der Internetwerbung des Suchmaschinenbetreibers Google. Google Adwords sind vierzeilige Text-Annoncen, die bei der Eingabe eines Suchwortes in einer Spalte rechts neben, teilweise auch über den Ergebnissen eingeblendet werden und eine Ergänzung zum Suchergebnis darstellen sollen. Andere Suchmaschinen haben das AdWords-Konzept mittlerweile aufgegriffen.

Affiliate Programm

Affiliate-Systeme (engl.: to affiliate: angliedern) sind eine internetbasierte Vertriebslösung, bei der meistens ein kommerzieller Anbieter seine Vertriebspartner erfolgsorientiert durch eine Provision vergütet. Der Produktanbieter stellt hierbei seine Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seinen Seiten zur Bewerbung der Angebote des Kooperationspartners verwenden, oder über andere Kanäle (z.B. Keyword-Advertising, E-Mail-Marketing) einsetzen kann.

Alt-Tag

Der Alt-Tag ist ein HTML-Attribut, welches für Grafiken oder Bilder im IMG-Tag definiert werden kann.

Boolescher Operator

Ausdruck (Symbol oder Wort), der bestimmte logische Verknüpfungen zwischen einzelnen Suchbegriffen beschreibt, benannt nach dem Mathematiker George Boole. In vielen Datenbanken und Online-Katalogen können die Booleschen Operatoren UND, ODER und NICHT zum Einengen oder Erweitern einer Suche verwendet werden.

CATI

Computer Assisted Telephone Interview (CATI) bezeichnet die Unterstützung des telefonischen Interviews mit Hilfe des Computers.

CMS

Ein Content Management System (Inhaltsverwaltungssystem) ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert.

Cookies

Ein HTTP-Cookie, auch Browser-Cookie genannt bezeichnet Informationen, die ein Webserver zu einem Browser sendet oder die clientseitig durch JavaScript erzeugt werden. Der Client sendet die Informationen in der Regel bei späteren Zugriffen an den selben Webserver im Hypertext-Transfer-Protocol-Header an den Server.

Crawler

Ein (Web-)crawler (auch Spider oder Robot, kurz Bot) ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden vor allem von Suchmaschinen eingesetzt.

DMOZ

Directory Mozilla

DNS

 

Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Umsetzung von „Internetadressen“ wie zum Beispiel de.wikipedia.org in die zugehörige IP-Adresse.

FedEx

Die FedEx Corporation, früher Federal Express, ist ein weltweit operierendes US-amerikanisches Kurier- und Logistikunternehmen.

Gadgets

Gadgets sind kleine, nützliche Applikationen oder Online Services, die dem Anwender einen Mehrwert bieten und einfach zu installieren und zu bedienen sind.

HTML

Die Hypertext Markup Language ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt.

Incentive

Incentives sind Geld- und Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, die von Unternehmen eingesetzt werden, um Einzelpersonen (zum Beispiel Mitarbeiter, Geschäftspartner und Politiker) zu beeinflussen, zu motivieren oder zu belohnen.

Index

Ein Datenbankindex, oder kurz Index, ist eine von der Datenstruktur getrennte Indexstruktur in einer Datenbank, die die Suche und das Sortieren nach bestimmten Feldern beschleunigt.

Information Retrieval

Information Retrieval (IR) bzw. Informationswiedergewinnung, gelegentlich Informationsbeschaffung, ist ein Fachgebiet, das sich mit computergestütztem inhaltsorientiertem Suchen beschäftigt. Es ist ein Teilgebiet der Informationswissenschaft, der Computerlinguistik wie auch der Informatik.

IP-Adresse

Eine IP-Adresse (Internet-Protocol-Adresse) dient zur eindeutigen Adressierung von Rechnern und anderen Geräten in einem IP-Netzwerk.

Keyword

Schlüsselwort

Klickpopularität

Bei diesem Verfahren wird jeder Klick auf ein Ergebnis gezählt. Je mehr Klicks eine Website erhält, desto interessanter erscheint diese aus Sicht der Suchmaschine.

Landing Page

Eine Landing Page ist eine speziell eingerichtete Webseite, die nach einem Klick auf ein Werbemittel (z. B. Google Adwords) erscheint. Diese Landing Page ist auf den Werbeträger und dessen Zielgruppe optimiert. Ein wesentliches Element ist die Integration eines Responseelements, welches die einfache Interaktion mit dem Besucher sicherstellt.

Link

Ein Link ist ein eine Verweis im Internet zu einer anderen Seite (Datei) oder zu einem Ort innerhalb derselben Datei.

Link-Popularität

Die Linkpopularität drückt aus, wie viele Hyperlinks auf eine Webseite weisen. Je häufiger eine Seite verlinkt wird, desto höher ist die Linkpopularität dieser Seite.

Malware

Als Malware (aus engl. malicious, „bösartig“ und Software) bezeichnet man Computerprogramme, welche vom Benutzer unerwünschte und gegebenenfalls schädliche Funktionen ausführen.

Meta-Tag

Meta-Tags sind HTML-Elemente auf einer Webseite, die Metadaten über das betreffende Dokument enthalten.

MP3

MPEG-1 Audio Layer 3 (MP3) ist ein Dateiformat zur nicht-verlustfreien Audiodatenkompression.

PageRank

Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren, eine Menge verlinkter Dokumente, wie beispielsweise das World Wide Web, anhand ihrer Struktur zu bewerten bzw. zu gewichten. Dabei wird jedem Element ein Gewicht, der PageRank, aufgrund seiner Verlinkungsstruktur zugeordnet. Der Algorithmus wurde von Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt und von diesen zum Patent angemeldet. Er dient der Suchmaschine Google des von Brin und Page gegründeten Unternehmens Google Inc. als Grundlage für die Bewertung von Seiten.

Paid Listings

->sponsored links

PDF

Das Portable Document Format (PDF; deutsch: übertragbares Dokumentenformat) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat 1 veröffentlicht wurde.

Pretest

Pretest bezeichnet die Qualitätsverbesserung von Erhebungsinstrumenten wie Fragebögen (Umfrageforschung) oder Codebüchern (Inhaltsanalyse) sowie Forschungsdesigns (Experimente) vor der Durchführung einer Erhebung durch Ausprobieren vor Erhebungsbeginn.

Ranking

Rangliste

Recall-Methode

Die Recall-Methode (auch Impact nach Dr. George Gallup) misst die Erinnerung an eine Anzeige. Man unterscheidet zwischen unaided (ungestützter) Recall

und aided (gestützter) Recall. Bei der gestützten Erinnerung werden dem Befragten eine Produkt- oder Markenliste vorgelegt, bei der ungestützten Erinnerung wird auf die Zuhilfenahme

solcher konkreten Gedächtnisstützen verzichtet.

Robot

-> siehe Crawler

Spam bzw. Spamming

Als Spam werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, welche dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und massenhaft versandt wurden oder werbenden Inhalt haben.

sponsored links

bezeichnet man Bezahlt-Anzeigen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen

Unique Visitors

Einzelbesuch oder Unique Visit (englisch für „einzelner bzw. einmaliger, einzigartiger Besuch“) sind synonyme Begriffe für die Analyse von Protokolldateien (Logdateien) von Webservern. Sie sind das verlässlichste Maß für die Anzahl der Besuche einer Webseite. Dabei wird jeder Besuch einer einzelnen IP-Adresse in einem bestimmten Zeitraum nur einmal gezählt, egal wie oft er in diesem Zeitraum die Seite besucht (Seitenaufrufe) oder Elemente dabei heruntergeladen werden.

UPS

Die United Parcel Service of America (UPS), Inc. ist ein international tätiges Logistikunternehmen.

URL

Ein Uniform Resource Locator (URL) gibt im Internet einen speziellen Ort an ‑eine Art Adresse‑ wo sich eine Internetseite befindet.

Web-Katalog, Web-Verzeichnis, Directory

Im World Wide Web bezeichnet man Sammlungen von Adressen von Webseiten, die nach bestimmten Themen sortiert sind, als Katalog oder als Verzeichnis.

Weblog bzw. Blog

Ein Weblog ist eine fortlaufend aktualisierte Seite von einer einzelnen Person. Der neueste Eintrag steht immer oben. Über die Themen und die Qualität der Einträge entscheidet der Schreiber. HTML-Kenntnisse sind nicht unbedingt nötig.

Website

Eine Website umfasst mehrere Webseiten oder Dokumente (Dateien) und anderen Ressourcen eines Internetauftritts.

WWW

Das World Wide Web (WWW) ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System.

Anhang 2 : Wichtige Google Geschäftsfelder [274]

Blogger: Blogger ist ein Blog-Hostingservice, der von Pyra Labs gegründet und von Google gekauft wurde.

Google 3D-Galerie ist eine Funktion von SketchUp, mit der man 3D-Modelle suchen, mit anderen teilen und speichern kann. Jeder kann Modelle suchen und herunterladen. Wenn man jedoch eigene Modelle übermitteln möchten, muss man sich mit seinem Google-Konto anmelden.

Google AdSense: Mit Google AdSense erhalten Website-Publisher die Möglichkeit, relevante Google-Anzeigen auf den Content-Seiten ihrer Website zu schalten und dabei zu verdienen. Dabei liefert Google AdSense relevante Anzeigen und Image-Anzeigen, die exakt auf die jeweiligen Seiten und den Content der Kundenwebsite ausgerichtet sind. AdSense-Partner erhalten zudem die Möglichkeit, über Filter z.B. Werbeanzeigen von Konkurrenten zu blockieren. Sie können zudem auf ihren Websites auch ein Google-Suchfeld platzieren und hierdurch auch mit der Websuche ihrer Besucher Geld verdienen.

Google AdWords: Bei Google AdWords können Werbetreibende auf der Internetsite von Google Werbung schalten. Das Besondere daran ist, dass die Werbung nur dann eingeblendet wird, wenn potenzielle Interessenten an den Produkten des Werbetreibenden auf der Google-Site sind. Dies wird dadurch sichergestellt, dass der AdWords-Kunde bestimmte Keywords auswählen kann, bei denen die Anzeige geschaltet werden soll. Sofern zum Beispiel ein Fahrradhändler als Keyword “Fahrrad“ auswählt, erscheint seine Werbung nur dann rechts oben neben den Suchergebnissen, wenn in das Suchfeld von Google der Begriff “Fahrrad“ eingegeben wird. Da auf diese Weise sichergestellt wird, dass die Werbung nur dann erscheint, wenn potenzielle Interessenten für die Produkte des Werbetreibenden die Site besuchen, kann die Effektivität der Google-Werbung optimiert werden. Neben geringen Einrichtungsgebühren fallen für den Werbetreibenden nur dann Kosten an, wenn potenzielle Interessenten auf die Werbeanzeigen klicken. Über ein AdWords-Konto kann der Werbende festlegen, wie viel er pro Klick zu zahlen bereit ist. Außerdem kann der Erfolg der Werbekampagne jederzeit über das AdWords-Konto abgelesen werden.

Google Alerts: Google Alerts kann man sich per E-Mail zusenden lassen. Man bekommt sie, wenn spezielle Online-Nachrichtenbeiträge veröffentlicht werden, die zu den vorher angegebenen Themen passen.

Google Analytics: Mit Hilfe von Google Analytics erhalten die Anwender der Software verschiedene Analysewerkzeuge, mit deren Hilfe sie den Traffic ihrer Site genauer analysieren können. So liefert das Tool beispielsweise Daten zur Anzahl der Besucher oder über den Weg, den die Besucher auf den jeweiligen Sites einschlagen. Hierdurch können die Anwender zum Beispiel auch Erkenntnisse über den Erfolg von getätigten Werbekampagnen gewinnen. Insofern ist Google Analytics vor allem für Werbetreibende interessant, da professionelle Lösungen in diesem Bereich sehr teuer sind. Noch dazu ist die Google-Software kostenlos.

Google Appliance: Mit der Google Appliance verkauft Google seine Suchtechnologie an Firmen, die sie im eigenen Intranet einsetzen möchten. Mit dieser hochpreisigen Hard- und Softwarelösung stellt das Unternehmen anderen Gesellschaften sowie Partnern und Kunden die gleiche Technologie zur Verfügung, auf der auch die Suchmaschine Google basiert. Der Dienst kann dabei sowohl für das Intranet als auch für das Extranet und öffentliche Websites genutzt werden. Mit Google Mini wird zusätzlich eine abgespeckte Lösung für kleinere Unternehmen angeboten.

Google Apps: Mit Google Apps kann man seine eigene Domain für einige Google-Dienstleistungen nutzen. Google Apps hilft bspw. Unternehmen, Schulen, Vereinen und Familien dabei, Tools für E-Mail, Kalender, Instant Messaging, Dokumentenaustausch und Webseitenveröffentlichung bereitstellen zu können.

Google Base: Hierbei handelt es sich um einen Service, bei dem Anwender beliebige Informationen und Warenangebote ablegen können, die dann wiederum von allen Anwendern über diesen Dienst auffindbar sind. Damit die Inhalte anschließend einfacher von anderen Anwendern wieder gefunden werden können, können bei jedem Eintrag auch spezifische Schlüsselwörter angefügt werden. Um einen Eintrag anlegen zu können, muss man allerdings entweder einen Google Account anlegen oder über ein Gmail-Konto verfügen. Mit diesem Dienst tritt Google potentiell in Konkurrenz zu dem Auktionshaus eBay, auch wenn dies offiziell seitens Google verneint wird, da insbesondere eine Bezahlfunktion fehle. Allerdings ist dies zumindest zur Abwicklung eines Kleinanzeigengeschäfts nicht notwendig. Zu beachten ist, dass mit Google Checkout seit Kurzem ein eigenes Bezahlsystem für das Internet existiert. Somit ist dessen Einsatz unter Google Base in Kürze zu erwarten.

Google Bildersuche: Mit mehr als 880 Millionen indizierten und für die Ansicht zur Verfügung stehenden Bildern ist die Google-Bildsuche laut eigenen Unternehmensangaben die umfassendste im Web.

Google Blog-Suche ist eine Google-Suchtechnologie, die sich auf Blogs konzentriert.

Google Buchsuche: Mit Google Buchsuche ist eine Online-Büchersuche, mit dem langfristigen Ziel, über 15 Millionen Titel aus verschiedenen Themenbereichen zu

erfassen, implementiert. Mit Hilfe dieses jedoch von Autoren und Verlagen scharf

kritisierten und gegenwärtig vor Gerichten in vielen Ländern beklagten Dienstes können Interessenten Bücher ausfindig machen und in diesen lesen. Bei Werken, bei denen die Autorenrechte noch nicht ausgelaufen sind, werden nur Auszüge bereitgestellt (siehe auch Google Scholar).

Google Checkout: Mit diesem Dienst hat Google Ende Juni ein eigenes Online-Bezahlsystem gestartet und tritt damit in direkte Konkurrenz zum Bezahldienst PayPal, der zu eBay gehört. Der Händler zahlt bei Google für die komplette Abwicklung des Bezahlvorganges 2 Prozent der Transaktionssumme zuzüglich 0,20 US-$ pro Transaktion. Beim Konkurrenten PayPal muss der Händler als Provision 1,9 Prozent der Transaktionssumme plus 0,30 US-$ je Transaktion bezahlen. Damit ist Google Checkout bei einem Einkaufswert von weniger als 100 US-$ günstiger als die Konkurrenz PayPal.

Google Co-op: Google Co-op soll das Wissen der Anwender nutzen, um die Suche zu verbessern. Die Nutzer können dabei Seiten markieren, die zu ihrem Themenbereich gehören und so eine Linksammlung aufbauen, auf die andere Anwender zugreifen können, die diese Sammlungen abonnieren. Fortan bekommen die Abonnenten Suchergebnisse angezeigt, bei denen die URLs aus den Sammlungen mit "subscribed link" markiert sind. Zum Start von Google Co-op hat Google mit Partnern Seiten bereitgestellt zu Gesundheitsthemen und Reiseinformationen sowie Autos, Computerspielen, Foto- und Videoausstattung sowie Hifi- und Heimkino-Themen. Damit wird Google dem neuen Trend des „Social Bookmarking“ gerecht. Um den Dienst nutzen zu können, benötigt man ein kostenlos erhältliches Google-Konto.

Google Desktop: Mit Hilfe dieser Funktion können Anwender auf Wunsch einen Index mit dem Inhalt ihrer lokalen Festplatte erstellen. Somit können die Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt schnell und bequem abgelegte Informationen auf ihrem Computer wieder finden. Mit der neuen Version 5.7 wird gleichzeitig auch die Basis für Google Gadgets, also kleine Hilfsanwendungen auf dem Desktop, in Konkurrenz zu den Wingets von Microsoft Windows Vista, geschaffen. Dank der für die Öffentlichkeit frei gegebenen Programmierschnittstelle entstehen so kostenlose Zusatzprogramme, die den Desktop (bspw. mit Wettervorhersagen, Nachrichtenticker, Notizzettel, etc.) vorteilhaft ergänzen. Seit Version 4 wurde zudem nicht nur die Ausführungsgeschwindigkeit deutlich erhöht, sondern auch die bei Unternehmensadministratoren sehr umstrittene vorherige Funktion der sicherheitskritischen Suchfunktionen auf allen Rechnern des lokalen Netzwerks entschärft.

Google Earth: Über dieses 3D-fähige Satellitenkartentool können sich Interessenten detaillierte Satellitenbilder von nahezu jedem Punkt der Erde detailgenau ansehen. Bei der neuesten Version dieses Dienstes, der seit Juni 2005 angeboten wird, hat Google die Anzahl von hochauflösenden Bildern vervierfacht. Dabei ist Deutschland nunmehr komplett mit hochauflösenden Satellitenaufnahmen erschlossen worden. Neu ist außerdem, dass die aktuelle Version auch für Linux zur Verfügung steht. Die Software Google Earth ist kostenlos. Daneben existieren mit Google Earth Pro und Google Earth Plus auch kostenpflichtige Versionen mit erweiterten Funktionen wie etwa der GPS-Integration.

Google Finance: Im März 2006 startete Google einen Börsendienst mit einer Mischung aus Aktienkursen und –charts, Nachrichten und Unternehmensdaten. Als Quelle dienen über 4500 internationale Websites. Um sekündlich-aktuelle Daten bereitstellen zu können, hat Google Vereinbarungen mit den großen Börsendatenlieferanten NYSE, SEC und NetCoalition getroffen. Google Finance wird schrittweise weiterentwickelt.

Google Groups: Hier kann man Diskussionsforen (oder „Gruppen“) zu bestimmten Themen finden sowie eigene starten.

Google Health: Google Health heißt die Plattform, auf der die Menschen ihre medizinischen Daten selbst verwalten können. Krankheiten, Allergien, Befunde, Arztbesuche, Operationen sollen hier gespeichert und immer und überall abrufbar gemacht werden. Teilnehmende Ärzte können dann mit einem Knopfdruck auf die gesamte Krankenakte des Patienten zugreifen. Noch steht Google Health nicht öffentlich zur Verfügung. Geplant ist dieses Angebot zuerst in den USA und dann schrittweise in weiteren Ländern einzuführen.

Google Kalender: Termine verwalten und mit Freunden oder Angehörigen über das Internet abstimmen.

Google Labs ist eine „Spielwiese“ für Google-Techniker und experimentierfreudige Google-Nutzer. Google-Mitarbeiter mit ausgefallenen Ideen stellen ihre Prototypen in Google Labs zur Verfügung und bitten um Feedback zu einer möglichen Verwendung oder Verbesserung der Technologie.

Google Mail: Hierbei handelt es sich um den kostenlosen und werbefinanzierten Web-Email-Dienst von Google, ehemals Gmail genannt.

Google Maps ist ein Service, der Kartentechnologie, Satellitenbilder, Routenplaner und Informationen zu Unternehmen, wie etwa Standorte und Kontaktinformationen bereitstellt.

Google News ist eine computergenerierte News-Website, auf der laut unternehmenseigenen Angaben Schlagzeilen aus mehr als 700 deutschsprachigen Nachrichtenquellen weltweit gesammelt werden. Ähnliche Beiträge werden gruppiert und entsprechend den personalisierten Interessen des Lesers angezeigt.

Google Notebook: Dieses Organisations- und Informationswerkzeug ermöglicht ‑ganz im Trend von Web 2.0‑ eigene Daten und Rechercheergebnisse online zu managen und auch Dritten bereit zu stellen.

Google Notizbuch: In das Google Notizbuch kann man Textausschnitte, Bilder und Links, aus Webseiten, eintragen, ohne das Browser-Fenster zu verlassen. Auf diese Informationen kann man dann von jedem beliebigen Computer aus zugreifen. Außerdem kann man sein Google Notizbuch als „öffentlich“ definieren und die ganze Welt mitlesen lassen.

Google Pack: Das Google Pack enthält zurzeit elf Programme, darunter vier Programme der Google-Gruppe, fünf zusätzliche Programme anderer Hersteller und zwei optionale Programme. Bei der Online-Installation sind alle Programme einzeln an- oder abwählbar. Laut Google handelt es sich bei den enthaltenen Programmen um „speziell von Google ausgewählte Software“, die in ein paar Klicks startbereit sind.

Google Picasa: Bei Google Picasa handelt es sich um eine kostenlose

Fotomanagementsoftware. Mit Hilfe dieser Software kann die Bearbeitung, Organisation und Veröffentlichung digitaler Bilder vereinfacht werden.

Google Produktsuche: Mit Hilfe dieses Dienstes wird das Auffinden gewünschter

Produkte erleichtert. Dabei liefert Google nach der Eingabe eines Oberbegriffs oder

Artikelnamens ausschließlich Links, über die die gewünschte Ware gekauft werden kann. Gleichzeitig werden Preisangaben und, sofern verfügbar, Bilder des gewünschten Produktes angezeigt.

Google Reader: Google Reader überprüft bevorzugte News-Websites und Blogs fortlaufend auf neue Inhalte.

Google Scholar ist eine Spezialsuche, mit deren Hilfe wissenschaftliche Literatur im Internet recherchiert werden kann. Dazu gehören Seminararbeiten, Magister-, Diplom- sowie Doktorarbeiten, Bücher, Zusammenfassungen und Artikel, die aus Quellen wie akademischen Verlagen, Berufsverbänden, Magazinen für Vorabdrucke, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen stammen. Google Scholar ordnet Suchergebnisse nach Relevanz. Dabei berücksichtigt die Ranking-Technologie von Google den vollständigen Text eines Artikels, den Autor, wo der Artikel veröffentlicht wurde und wie oft der Text in der wissenschaftlichen Literatur zitiert wurde.

Google SketchUp ist eine leistungsstarke und leicht erlernbare 3D-Software, die für die Konzeptionsphasen eines Designs entwickelt wurde. Das Programm kombiniert einen einfachen und dennoch stabilen Funktionssatz mit einem intelligenten Zeichensystem. So wird das 3D-Design rationalisiert und vereinfacht. Mit Google SketchUp kann man sowohl einfache als auch komplexe, sowohl konzeptionelle als auch realistische 3D-Modelle schnell und einfach entwerfen und bearbeiten. Google SketchUp kann kostenlos herunter geladen werden. Die von den Nutzern erstellten Modelle können mit den echten Koordinaten platziert und über die Google 3D-Galerie für andere Nutzer freigeben werden. Die Software wurde ursprünglich für den Architekturbereich konzipiert und dann von Google aufgekauft.

Google Talk: In Zusammenarbeit mit Nokia forciert Google mit seinem VoIP-fähigem Instant-Messenger Google Talk die feste Integration in Drittgeräte, wie im bezüglichen Fall des Internet-Tabletts Nokia 770. Google setzt dabei auf das offene Protokoll Jabber, wodurch eine Verknüpfung mit anderen Clients sichergestellt ist, die ebenfalls auf Jabber basieren.

Google Text & Tabellen ist eine von Google angebotene, web-basierte Applikation zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation. Sie ermöglicht Nutzern, Textdokumente, Tabellen und Präsentationen gemeinsam mit anderen Nutzern in Echtzeit online zu erstellen und zu bearbeiten.

Google Transit: Mit Hilfe von Google Transit können sich die Anwender dieser Software darüber informieren, wie sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß an ihr vorher eingegebenes Ziel gelangen können. Es handelt sich somit um eine Art öffentlicher Routenplaner, der allerdings bislang nur für ausgewählte Regionen verfügbar ist.

Google Trends: Der Zeitgeist kann mit Hilfe von Google Trends ermittelt werden. Hierbei lässt sich einsehen, welche Begriffe, Themen, Personen, Ereignisse etc. zu welcher Zeit besonders nachgefragt sind und wie viele Informationen es jeweils im Zeitverlauf hierzu gab. Selbst ein Regionalbezug lässt sich ‑entsprechend den ermittelbaren IPs‑ feststellen. Bis zu 5 Suchbegriffe lassen sich in einer Übersicht vergleichen.

Google Übersetzung: Eine automatische Übersetzung zwischen mehreren Sprachen wird für Webseiten angeboten.

Google Verzeichnis ist ein Webkatalog, der seine Einträge hauptsächlich vom Open Directory Project erhält.

Google Video: Bei Google Video kann jedermann seine eigenen Videos ins Netz stellen. Dabei gibt es weder Längen- noch Größenbeschränkungen für die Filme. Zudem kann der Nutzer auch nach Videos suchen. Dabei greift die Volltextsuche auf Mediadaten der Filme zurück. Die Videos lassen sich dann in persönliche Homepages integrieren.

Google Websuche: Google gilt mit seiner Websuche weltweit als Marktführer.

Google-Toolbar: Die Google-Toolbar ist eine von Google kostenlos zur Verfügung gestellte Erweiterung in Gestalt einer Symbolleiste, die sich mit Mozilla Firefox oder dem Microsoft Internet Explorer ab Version 5.0 nutzen lässt. Sie besitzt folgende Funktionen: Web-Suche: erreichen der Google-Such-Technologie von jeder Webseite aus, z.B. Google-Bilder-Suche, Google-Scholar u.a., Suche auf beliebigen anderen Seiten mit individuell erstellten Such-Schaltflächen, etwa für die Wikipedia oder Amazon, Pop-up-Blocker: schützt vor störenden Werbeeinblendungen, Site-Suche: durchsucht die Seiten der aktuellen Website, Seiten-Info: Zugang zu mehr Informationen über die Seite, einschließlich ähnlichen Seiten, Seiten, die auf diese Seite verweisen und Cache-Schnappschüssen, Hervorheben: hebt Suchworte hervor, sobald sie auf der Seite erscheinen, Worte finden: findet Suchworte, wo auch immer man sich auf der Seite befindet, korrigiert Tippfehler in Formularen,

übersetzt einzelne Wörter.

iGoogle: Mit iGoogle kann man seine Google-Startseite individualisieren, indem man auf so genannte Google Gadgets platziert.

Orkut: Orkut ist eine Online-Community. Sie soll dem Benutzer ermöglichen, neue Bekanntschaften zu schließen bzw. alte zu pflegen. Durch präzise Angaben zur eigenen Person sollen sich dabei insbesondere Benutzer mit gleichen Interessen finden. Orkut wurde von Orkut Büyükkökten, einem Mitarbeiter von Google, in seiner Freizeit entwickelt und nach ihm benannt.

YouTube ist ein Videoportal, auf dem die Benutzer kostenlos Video-Clips ansehen und hochladen können. Am 9. Oktober 2006 gab Google die Übernahme von YouTube bekannt. Auf der Internetpräsenz befinden sich Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. So genannte „Video-Feeds“ können in Blogs gepostet, aber auch einfach auf Webseiten über eine Programmierschnittstelle eingebunden werden. Mit einem geschätzten Anteil von 45 Prozent ist YouTube der populärste Dienst dieser Art. Das eigene Videoangebot der Muttergesellschaft Google kommt auf 23 Prozent.

Anhang 3 : Erweiterte Suchsyntax bei Google [275]

cache: gibt nur die von Google gespeicherten Seiten aus. Das kann z. B. bei Portalen mit häufig wechselnden Inhalten nützlich sein. Der Link, den man bei Google findet, führt manchmal auf eine Seite, deren Inhalte sich inzwischen geändert haben oder gar gelöscht wurden. Die Inhalte sind aber über einen bestimmten Zeitraum noch bei Google gespeichert und können dort gelesen werden.

define: durchsucht Internet-Enzyklopädien wie Wikipedia und andere nach einer Definition des Suchbegriffes.

filetype: oder ext: sucht nach Dokumenten mit bestimmten Dateiendungen. Beispiel: geschäftsbericht filetype:xls. Möglich sind grundsätzlich alle Dateiendungen. Google kann derzeit aber nur in folgende Formate „hineinschauen“: PS, PDF, AI, DOC, PPT, XLS, SWF, sowie alle textbasierten Dateien wie RTF, TXT, ASP, PHP, CGI, HTML, LOG, INI, JS usw.

inanchor: sucht nach den Begriffen nur in Links. Oftmals führt ein Link mit einer bestimmten Bezeichnung präziser zu einem Ziel, als wenn die Bezeichnung irgendwo im Text vorkommt.

intext: sucht nach Dokumenten, bei denen der oder die Suchbegriffe nur im Text der Datei vorkommen. Beispiel: intext:„Bearbeiten von Google“

intitle: sucht nach Dokumenten, bei denen der oder die Suchbegriffe nur im Titel der Datei vorkommen. Beispiel: intitle:„Bearbeiten von Google“

inurl: gibt Seiten zurück, bei denen der Suchbegriff in der URL auftaucht. Beispiel: „Max Mustermann“ inurl:impressum

link: gibt alle Seiten aus, die auf eine bestimmte Seite verlinken. Beispiel: link:wikipedia.org. Diese Ausgabe kann etwa wichtig sein, um den Page Rank zu optimieren oder verwandte Seiten zu finden.

related: sucht nach ähnlichen Seiten (z.B. related:de.wikipedia.org)

site: mit diesem Schlüsselbegriff lässt sich die Suche auf eine bestimmte Domain eingrenzen, was praktisch ist, falls eine Homepage keine eigene Suchfunktion hat (z. B. Desoxyribonukleinsäure site:de.wikipedia.org) oder zur schnellen Suche innerhalb einer Top Level Domain.

Anhang 4 : Literatur zur Recherche im Internet

SWISSCOM (2005): SchoolNetGuide Nr. 8 – „Erfolgreich recherchieren“. http://www.swisscom.com/GHQ/content/SAI/Bildungsangebote/SchoolNetGuide/SNG8/ (10.04.08)

KIEFER, P. (2005): Mit Google alles finden. Düsseldorf: Data Becker.

LÜTHY, H. (2004): Internet sinnvoll nutzen. Praktische Tipps, damit Sie aus dem Netz der Netze das Maximum herausholen. Konsumenteninfo.

HILL, B. (2006): Google-Suche für Dummies. Von Googlehupf bis Googident finden, was sonst keiner kennt Weinheim: Wiley-VCH Verlag.

HARTMANN, W.,  NÄF, M. SCHÄUBLE, P. (2000): Informationsbeschaffung im Internet. Zürich: Orell Füssli.

PRINZ, FICKLER (2007): Google. Internetsuche leicht gemacht. Berlin: Ullstein Tb.

POTEMPA, T. FRANKE, P.  OSOWSKI, W., SCHMIDT, M.-E. (2000): Informationen finden im Internet. Leitfaden für die gezielte Online-Recherche. München: Hanser Elektronik.

WOLF, S. (2008): Suchen im Internet Das Suchmaschinen-Tutorial der Universitätsbibliothek Bielefeld. http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/ (10.04.08).

 

Anhang 5 : Die Open Handset Allicance [276]

Netzbetreiber

Chip-Hersteller

Handy-Hersteller

Software-Hersteller

§   China Mobile

§   KDDI Corporation

§   NTT DoCoMo

§   Sprint Nextel

§   T-Mobile

§   Telecom Italia

§   Telefónica

§   Audience

§   Broadcom Corporation

§   Intel Corporation

§   Marvell Technology Group

§   NVIDIA Corporation

§   Qualcomm

§   SiRF Technology Holdings

§   Synaptics

§   Texas Instruments

§   HTC

§   LG

§   Motorola

§   Samsung Electronics

§   Ascender Corporation

§   eBay

§   Esmertec

§   Google

§   LivingImage

§   NMS Communications

§   Nuance Communications

§   PacketVideo

§   SkyPop

§   SONiVOX

§   Aplix

§   Noser Engineering

§   The Astonishing Tribe

§   Wind River Systems

 

Anhang 6 : Aquisitionen und Beteiligungen von Google (2007)

Nr.

Unternehmen

Preis

in US-$

Datum

Funktion

1

Usenet Archiv

N/A

Feb. 2001

Archive von Deja.com

2

Outride Inc.

N/A

Sept. 2001

Suchtechnologie,

3

Pyra Labs

N/A

Feb. 2003

Blogger.com

4

Neotonic Software

N/A

Apr. 2003

CRM-Software

5

Applied Semantics

102

Apr. 2003

Software kontextsensitive Werbung

6

Kaltix Corp.

N/A

Sept. 2003

Personalisierungssoftware

7

Sprinks

N/A

Okt. 2003

Online-Werbevermarkter

8

Genius Labs

N/A

Okt 2003

Blogging-Software

8

Ignite Logic

N/A

Apr. 2004

Webpage Creator

9

Baidu.com

5 Mio.

Jun 2004

Beteiligung mit 2.6%

10

Picasa & hello

N/A

Jul. 2004

Foto und Bildbearbeitungssoftware

von IdealLab

11

Keyhole

N/A

Okt. 2004

Software für digitale Karten

12

Urchin Software

N/A

März 2005

Web Analyse Software

13

ZipDash

N/A

März 2005

Real Time Traffic Analyse-Software

14

Where2

N/A

März 2005

Karten-Software-Provider

15

Dodgeball

N/A

März 2005

Social-Networking für Mobile

16

Current Communications

(Beteiligung)

N/A

Jul. 2005

Breitbandinternet über Stromleitung

 

17

Akwan Information Technologies

N/A

Jul. 2005

F&E Labor in Lateinamerika

18

Reqwireless

N/A

Jul. 2005

Web-Browser und Mobile E-mail

19

Android

N/A

Aug. 2005

Software für mobile Endgeräte

20

AOL (Beteiligung)

1 Mrd.

Dez. 2005

5 Prozent Anteil an AOL

21

2Web Technologies

N/A

2005

Online-basierte Tabellenkalkulation

22

Skia

N/A

2005

Grafische Anwendung für Mobile

23

dMarc Broadcasting

102 Mio.

Jan. 2006

Plazierungssystem für Radiowerbung

24

Measure Map von

Adaptive Path

N/A

Feb. 2006

Analyse von Blogs

25

FON Technology (Beteiligung)

N/A

Feb. 2006

Wi-Fi Hot Spots Sharing

26

@Last Software

N/A

März 2006

3D Grafikanwendung

27

Upstartle

N/A

Apr.2006

SaaS-basierte Textverarbeitung

28

ORION-Algorithmus

N/A

Apr. 2006

Erkennung von thematischen Zusammenhängen

29

Dulance

N/A

Apr. 2006

Preissuchmaschine

30

Gtalkr.com

N/A

Mai 2006

Webbasierter Instant Messaging Client auf Basis von Google Talk

31

Transformic

N/A

1 Hj.2006

Suche in Datenbanken

32

Neven Vision

N/A

Aug. 2006

SW für biometrische Analysen

33

JotSpot

50 Mio.

Okt. 2005

SaaS-basierte Kollaborationsanwendung

34

YouTube

1,6 Mrd.

Okt. 2006

Online Videoportal

35

Meraki (Beteiligung)

<1 Mio.

Nov. 2006

Wi-Fi-Mesh-Netzwerk (auf Basis des MIT Roofnet Projekts)

36

Endoxon

N/A

Dez. 2006

Internet-Kartensoftware mit AJAX-Techniken

37

Xunlei Networking Tech.

N/A

Jan. 2007

Person-to-Person file Sharing

38

AdScape Media

N/A

März 2007

Dynamische Werbung in Video- und Onlinespielen

39

Trendalyzer

N/A

März 2007

Animation von Statistiken (von Gapminder Foundation)

40

Vutool (unbestätigt)

N/A

März 2007

Foto- und Datenmaterial

41

Maxthon (Beteiligung)

1 Mio.

Apr. 2007

Alternativer Web-Browser

42

Double Click

3,1 Mrd.

Apr. 2007

Online-Werbevermarkter

43

Tonic Systems

N/A

Apr. 2007

SaaS-basierte Präsentationsanwendung

44

Marratech

15 Mio.

Apr. 2007

Video-Conferencing-Software

45

FeedBurnder

100 Mio.

Mai 2007

RRS Feed-Management-Plattform

46

GreenBorder

N/A

Mai 2007

Internet-Sicherheitssoftware

47

23andMe (Beteiligung)

3,9 Mio.

Mai 2007

Suchanwendung für Gendaten

48

Panoramio

N/A

Mai 2007

Geotagging von Fotos

49

PeakStream

N/A

Jun. 2007

Software um Multi-Core-Prozessoren besser auszunutzen und Grafikchips zur Leistungssteigerung heranzuziehen

50

Postini

625 Mio.

Jul. 2007

serverbasierte Sicherheitsdienste

 

GrandCentral Communications

50 Mio.

Jul. 2007

Sprachkommunikation, gesamte Telefon-Kommunikation über eine Nummer abzuwickeln

51

Zingku

N/A

Sept. 2007

mobiles Social Network

52

Jaiku

N/A

Okt. 2007

Microblogging

 

Anhang 7 : Landing Page der Online-Befragung

 

 

 

Herzlich willkommen zur Online-Umfrage „Suchmaschinen aus Sicht von Internetnutzern“.

 

Immer häufiger werden Suchmaschinen als Einstieg in das Web genutzt, um wichtige Informationen oder interessante Webseiten zu finden.

 

Mit dieser Befragung möchten wir herausfinden, wie Sie Suchmaschinen einsetzen und wie groß Ihre Zufriedenheit im Umgang mit den Suchdiensten ist. Mit Ihrer Hilfe wollen wir gerne mehr über den aktuellen Wissensstand und die Ansichten der Suchmaschinennutzer erfahren.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich etwas Zeit (ca. 8-10 min) nehmen, um die folgenden Fragen zu beantworten.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Bitte nutzen Sie für die Durchführung der Online-Befragung den Internet Explorer oder Mozilla Firefox, da eine Kompatibilität mit anderen Browsern eventuell nicht gegeben ist.

 

Klicken Sie hier um mit der Befragung zu beginnen.

 

Anhang 8 : Fragebogen

 

Wissen über das Unternehmen Google

1.     Wie finanziert sich Google hauptsächlich?

§         durch Lizenzierung der Suchmaschinentechnologie für den Einsatz in Firmennetzwerken

§         durch Weiterverkauf der Suchergebnisse an andere Websites

§         durch den Verkauf von Nutzerdaten

§         durch Werbung

§         durch kostenpflichtige Premiumdienste

§         dadurch, dass Websites bestimmte Rankingplätze in den Ergebnislisten kaufen können

§         weiß nicht

 

2.     Hat Google einen größeren Börsenwert als...

§        die Hewlett-Packard Company?

§        die Daimler AG?

§        die ADIDAS AG?

§        die Microsoft Corporation?

§        die McDonald´s Corporation?

§        die Deutsche Bank AG?

Antwortkategorien: ja, nein, weiß nicht

 

3.     Wieviel gibt Google jährlich für seine Forschung und Entwicklung aus?

§        5-10 Mio US-$

§        30-50 Mio US-$

§        300-500 Mio US-$

§        mehr als 500 Mio. US-$

§        weiß nicht

 

Zufriedenheit mit der Websuche von Google

1.     Wie oft sind sie mit den Suchergebnissen von Google zufrieden? Antwortkategorien: nie, selten, manchmal, häufig, sehr, häufig

 

2.     Wie schätzen Sie die Google-Ergebnisse qualitativ im Vergleich zu anderen Suchmaschinen ein?

Antwortkategorien: schlechter, gleich gut, besser, viel besser, weiß nicht

 

3.     Wie häufig treffen die folgenden Aussagen beim Einsatz von Suchmaschinen auf Sie zu?

§        Ich erhalte viele Links, die für mich irrelevant sind, aber mit der Suchanfrage zusammenhängen.

§        Ich erhalte viele Links, die für mich irrelevant sind und nichts mit meiner Suchanfrage zu tun haben (Werbe-Seiten, Spam-Seiten).

§        Links, die ich aufrufe, existieren nicht mehr.

Antwortkategorien: nie, selten, manchmal, häufig, sehr häufig

 

4.     Welche Einstellung haben Sie zu Werbung in Suchmaschinen-Ergebnissen?

Antwortkategorien: Finde ich gut / interessant. Finde ich nicht gut. Habe ich noch nie gesehen.

5.     Wie empfinden Sie das Ausmaß an Werbung auf der Google-Site? Antwortkategorien: hoch, mittel, gering

6.     Welchen Aussagen würden Sie zustimmen?

§        Ich habe weniger Vertrauen zu Google-Anzeigen als zu den normalen Suchergebnissen, da ich weiß, dass jemand für die Platzierung zahlt.

§        Ich habe schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass Google-Anzeigen zu weniger relevanten Webseiten führen als die normalen (natürlichen) Suchergebnisse.

§        Wenn ich auf der Suche nach einem bestimmten Produkt bin sind Google-Anzeigen für mich genauso relevant wie die normalen (natürlichen) Suchergebnisse.

§        keiner der vorgegebenen Antworten

7.     Wie schätzen Sie die Google-Anzeigen qualitativ ein?

Antwortkategorien: sehr gut, gut, mittel, schlecht, sehr schlecht

8.     Wo befindet sich auf der Google-Site Werbung (sponsored links)?

Antwortkategorien: rechts, links, über den Suchergebnissen, unter den Suchergebnissen, weiß nicht

 

Subjektive Suchmaschinenkompetenz, Nutzungshäufigkeit und Verwendung von Suchoperatoren

1.     Bitte schätzen Sie Ihren Wissensstand über Suchmaschinen ein. Er ist...

Antwortkategorien: sehr gut, gut, mittel, schlecht, sehr schlecht

2.     In welchen Zeitabständen nutzen Sie Google?                           

Antwortkategorien: mehrmals täglich, täglich, wöchentlich, monatlich

3.     Kennen Sie in Bezug auf die Verwendung in Suchmaschinen die Möglichkeit Suchbegriffe zu kombinieren?
Antwortkategorien: ja, nein

4.     Welche der nachfolgenden (booleschen) Operatoren a) kennen b) nutzen Sie?

§        AND bzw. UND bzw. + bzw. &

§        NOT bzw. NICHT bzw. -

§        ODER bzw. OR bzw. |

§        "........................" (Phrasensuche)

§        ~ (Synonymsuche)

§        define: bzw. definiere:

§        safesearch:

Wissen über Suchmaschinentechnologie

1.     Speichert Google bei Suchanfragen Daten von Nutzern?

Antwortkategorien: ja, nein, weiß nicht

2.     Welche Daten speichert Google bei Suchanfragen von Nutzern?

Antwortkategorien: Computername, IP-Adresse, Windows Product Key, Browsertyp E-mail-Adresse, Browsersprache, Datum, Uhrzeit der Anfrage, Cookiedaten, Passwörter

3.     Wie lange werden diese Daten Ihrer Meinung nach gespeichert?

Antwortkategorien: 1-6 Monate, 6-12 Monate, 12-18 Monate, 18-24 Monate, auf unbestimmte Zeit

4.     Wo werden diese Daten ihrer Meinung nach gespeichert?

Antwortkategorien: in Deutschland, im Ausland, weiß nicht

5.     Interessiert es Sie, wozu die gesammelten Daten verwendet werden?

Antwortkategorien: ja, nein

6.     Kennen Sie technische Möglichkeiten wie Websites so optimiert werden, dass sie in Trefferlisten von Suchmaschinen möglichst weit vorne landen?

Antwortkategorien: ja, nein

7.     Wie bearbeitet Google Suchanfragen bzw. was passiert nach der Suchworteingabe?

§        Google durchsucht das gesamte Internet.

§        Google durchsucht seine Index-Datenbanken.

§        Google durchsucht Websites, die dafür bezahlen.

§        weiß nicht

Wissen über Probleme bei Suchmaschinen

1.     Werden bei Google Deutschland illegale / jugendgefährdende Inhalte herausgefiltert?

Antwortkategorien: ja, nein, weiß nicht

2.     Wer sollte Ihrer Meinung nach illegale / jugendgefährdende
Inhalte in Suchmaschinen-Ergebnissen kontrollieren?

§        der Staat

§        private Firmen

§        freiwillige Selbstkontrolle der Suchmaschinen

§        die Internet-Nutzer selbst

§        weiß nicht

 

3.     Gibt es für Suchmaschinen in Deutschland eine medienrechtliche Kontrollinstanz (ähnlich wie bspw. im TV-Markt)?

Antwortkategorien: ja, nein, weiß nicht

4.     Haben Sie bei Google schon einmal nach Ihrem eigenen Namen gesucht?

Antwortkategorien: ja, nein

5.     Welches Bild wird Ihrer Meinung nach dadurch über Sie vermittelt?

§        eher positives Bild

§        eher negatives Bild

§        weder positives noch negatives Bild

§        weiß nicht

6.     Glauben Sie jemand ist in der Lage Informationen über Ihre Person im Internet so zu manipulieren, dass dies negative Auswirkungen für Sie haben kann?

Antwortkategorien: ja, nein, weiß nicht

7.     Glauben Sie, dass Suchmaschinen wie Google grundlegenden Einfluss auf den Journalismus bzw. die gesellschaftliche Meinungsbildung in Deutschland haben?

Antwortkategorien: ja, nein, weiß nicht

Anhang 9 : Die Bedeutung von Suchmaschinen [277]